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Gepulste magnetische Motoren nach John Bedini
Raumenergie-Förder-Gesellschaft


Bedini's Aufbau aus seinem US Patent 6,545,444

Forschungsbericht von Carl Jachulke und Steffen Finger
Zuletzt bearbeitet am: Samstag, 19 Juli, 2008 13:33

 

Inhalt:
1. Einleitung und Zielsetzung
2. Aufgabenstellung der Untersuchungen
3. Theoretische Grundlagen und der experimentelle Aufbau
4. Ergebnisse und Konklusion
5. Referenzen und Quellen
 

1. Einleitung

Seit den letzten zwei Jahren beliefen sich unsere Tätigkeiten hauptsächlich mit der Erforschung von gepulsten magnetischen Reluktanzmotoren, wie sie besonders von Robert Adams [1] und John Bedini [2] beschrieben werden. Quellen [3] [4] im Internet zufolge, sowie nach Aussagen der Erfinder selbst sollte sich bei diesen speziellen Konstruktionen ein COP (Coefficiency of Performance) von >1 ergeben. Robert Adams gilt in diesem Bereich als Vorreiter. Der neuseeländische Elektroingenieur erforschte bereits in den späten 60er Jahren das Verhalten von gepulsten magnetischen Reluktanzmotoren und stellte mechanische Energieanomalien fest. Bis heute kämpft er um Anerkennung seiner Forschungen.

Anfang der 80er Jahre stellte der US amerikanische Erfinder John Bedini seinen „Bedini-Generator“ vor, welcher einen COP von knapp >1 aufwies. Dieser war ein Selbstläufer und lieferte einen geringen Anteil an Überschussenergie, welche gerade groß genug war um das Gerät, abzüglich der Verluste, im Eigenlauf zu halten. Dazu wurde von Ihm auch ein Buch veröffentlicht [7].

Diesen Aussagen soll mit unserer Forschung nachgegangen werden.

 

2. Aufgabenstellung der Untersuchungen

Es sind im Wesentlichen zwei Haupteffekte zu suchen und zu erforschen:

  • Ein mögliches Auftreten von Ionenresonanzen innerhalb eines spezifisch gepulsten Säureakkumulators und eine damit verbundene Einkopplung von Neutrino- oder Nullpunktenergie (Nach unterschiedlicher Betrachtung der hintergründigen Theorie).
  • Eine Energieeinkopplung innerhalb der speziellen reluktanzmotorischen Aufbaute.
  • Das Zusammenspiel von den zuvor genannten Faktoren.

 

3. Theoretische Grundlagen und der experimentelle Aufbau

3.1. Theoretische Grundlagen

Je nach Betrachtung der unterschiedlichen theoretischen Ansätze ergeben sich verschiedene mögliche Funktionsweisen. Zwei Theorien sollen an dieser Stelle vorzugsweise zur Rate gezogen werden, welche den/die vorliegenden möglichen Effekte am treffendsten erklären. Thomas E. Bearden [6] und Prof. Konstantin Meyl [5] zeigen sehr gute Lösungsansätze.

3.2. Der Experimentelle Aufbau nach Bedini's Patentbeschreibung

Ein Rotor 20 mit drei Magneten 19 dessen Nordpole alle nach außen gerichtet sind, rotiert vorbei an einer Statorspule 13. Das Kernmaterial dieser Spule sollte aus möglichst leicht ummagnetisierbarem Material bestehen (z.B. Ferrit) um Hystereseverluste wirksam zu verringern.

Die Magnete des Rotors verursachen beim Vorbeilauf an der Statorspule 13 eine Induktion an einer Triggerspule 13b. Hierdurch fließt ein Strom auf die Basis des Transistors 14, wobei dieser durchgeschaltet wird und einen Impuls auf die Antriebsspule 13a gibt. Das entstehende Magnetfeld in der Antriebsspule 13 wirkt dem des Rotors entgegen. Dabei kommt es zur Abstoßung und zum Antrieb des Rotors. Das gesamte System ist relativ einfach in seinem Aufbau und triggert sich selbst.


Zeichnung aus Bedini's Patent US 6,545,444

Die im System entstehenden Rückinduktionen werden über einen Silizium- Brückengleichrichter auf einen Kondensator größerer Kapazität gegeben. Dieser wird mit einer Frequenz von ca. 1Hz auf einen Sekundärakkumulator gepulst. Mit diesem Patent [8] sieht John Bedini die einfachste Möglichkeit verwirklicht seine Konzepte in ein funktionales Gerät umzusetzen.

3.3 Eigener Aufbau

Im Laufe unserer Forschungen wurden einige Versionen des „Bedini-Motors“ gebaut und in allen möglichen Konfigurationen getestet. Hier soll jedoch die aktuellste Version etwas näher beschrieben werden.

Galerie:
 
 
 
 
Seitenansicht
Entladeschalter
Frontansicht
Gleichrichter und Kondensator
 
 
 
 
Rotor
Seitenansicht Rotor
Steuerplatine (11)

Unser Aufbau besteht aus einem Epoxydharz -Rotor (d=170mm) mit 8 Neodymmagneten (d=20mm h=10mm) welcher auf einer Aluminiumgrundplatte angebracht ist. Die Anordnung ist im Gegensatz zu Bedini's Aufbau nicht selbsttriggernd, sondern wird durch einen Inkrementalgeber und einer speziell entwickelten TTL Platine gesteuert. Dadurch ist es möglich die Steuerimpulse der Statorspule bei weitem genauer auf die Magnetposition zu regeln, als dies durch Bedini's Grundaufbau möglich ist. Dadurch hat man die Möglichkeit die EIN-Zeit der Statorspule mit einer Auflösung von 0,144° genau einzustellen. Zudem verfügt die Steuerelektronik über einen Synchonisationsausgang, so kann man die Kondensatorentladung von der Schaltflanke der Antriebsspule abhängig triggern. Das Tastverhältnis und die Frequenz der Entladezeit des Kondensators ist getrennt einstellbar. Ansonsten entspricht der Motor allen Spezifikationen wie sie von John Bedini vorgegeben wurden.

Bei der Wahl des Kondensators, der die Selbstinduktionen der Antriebsspule aufnimmt, wurden verschiedene Kapazitäten gewählt um einen möglichst großen Bereich bei den Versuchsreihen abzudecken.

 

4. Ergebnisse und Konklusion

Bei der Messung konnte deutlich eine schnelle Zunahme der Spannung am Sekundärakku beobachtet werden. Hingegen eine nur recht langsame Abnahme der Spannung am Primärakku. Jedoch ist diese Spannungszunahme nicht verbunden mit einer reell zugrunde liegenden Ladung, um bei entsprechender Last über einen längeren Zeitraum einen konstanten Strom liefern zu können. Dies kann auf einen kapazitiven Effekt innerhalb des Akkumulators zurückgeführt werden und darf nicht mit enthaltener Ladungsmenge verwechselt werden. Eine Darlegung der ausführlichen Messreihen ist hier nicht zweckmäßig. Zumal das ganze Gerät in einem „closed loop“ Betriebsmodus sich halten soll. Um das Versuchsgerät in den „closed loop“ Modus zu bringen wurde zusätzlich eine Schaltung gefertigt welche ein automatisches Umschalten zweier Säureakkus bewirkt ( Primär- und Sekundärakku wechseln periodisch ihre Betriebsstellung im System ). Beim Betrachten des Vorganges genügt einfache Logik um schnell die Verlauftstendenz des Experiments ersehen zu können….

Eine Messung der mechanisch geleisteten Arbeitet des Motors konnte auf Grund der fehlenden Messtechnik nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden. Bei der RMS Leistungsbetrachtung über das Tektronix-Oszilloskop THS 720 konnte eine Leistungsaufnahme von ca. 5 Watt festgestellt werden. Verglichen mit einem konventionellen Elektromotor erzeugt der Reluktanzmotor bei dieser Leistungsaufnahme etwa das äquivalente Drehmoment (subjektive Feststellung). Insgesamt konnte etwa 30 % der eingesetzten Leistung als Selbstinduktion aufgefangen und in den Sekundärakku rückgespeist werden. Die ermittelten Werte entsprechen absolut den konventionell-theoretisch zu erwartenden Werten.

Ein möglicher Aufbau für zukünftige Versuchsreihen muss zweifelsfrei ein höheres Maß an Rückinduktionen bereitstellen können. Außerdem muss die Frequenz mit der der Kondensator auf den Sekundärakku entladen wird, deutlich erhöht werden, um stärkere Reaktionen im Elektrolyt des Säureakkus hervor zu rufen und dessen Ionenresonanzen zu treffen. Auch die optimale Anzahl der Magnete auf dem Rotor sollte untersucht werden. Es ist jedoch unter Berücksichtigung der zugrunde liegenden Prinzipien und hintergründigen Theorien denkbar, das dieses „Pulsprinzip“ in Säureakkus sich als durchaus wichtig erweisen kann. Hingewiesen sei besonders auf die Arbeiten der technischen Universität Clausthal [9] [10] bei denen die Effekte von pulsierenden Strömen auf Akkumulatoren erforscht wurden. Aufgrund unserer Experimente konnten jedoch die Hypothesen von John Bedini sowie Robert Adams keineswegs bestätigt werden.

 

5. Referenzen und Quellen

[1] Aethmogen Technologies, http://www.aethmogen.com/
[2] http://www.icehouse.net/john34/
[3] http://www.fortunecity.com/greenfield/bp/16/adamsmotorguide.htm
[4] http://www.geocities.com/theadamsmotor/
[5] Meyl Konstantin, Elektromagnetische Umweltverträglichkeit Teil 2, 3.Auflage, ISBN 3-9802542-9-1, Indel-Verlag
[6] Bedini's method for forming negative resistors in batteries
[7] John C. Bedini, Bedini's Free Energy Generator, ISBN 0-914119-01-X, Tesla Book Company
[8] US2002-0130633 - Device and method for utilizing a monopole motor to create back EMF to charge batteries
[9] Microcycles and Batteries Untersuchung über das Bepulsen von Batterien von der TU Clausthal
[10] http://www.iee.tu-clausthal.de/AGEE/battery-project/
[11] Auf http://www.overunity.org.uk gibt es eine gute PC angebundene Pulssteuerung (Achtung Frame! Für die ganze Seite, bitte hier klicken)
 

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