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Hier lassen wir der Phantasie freien Lauf
Wir kennen alle den Ausspruch: „Energie kann weder erzeugt noch vernichtet
werden.“
Aber was ist Energie?
Energie
ist bildlich gesprochen die Fähigkeit eines Körpers, Arbeit zu verrichten.
Jetzt stellt sich jedoch logischerweise die Frage:
Was ist Arbeit?
Die physikalische Arbeit
(Formelzeichen W und als Einheit Wattsekunde Ws) ist eine Energiemenge, die
von einem System in ein anderes System übertragen wird. Diese Übertragung
erfolgt durch das Wirken einer Kraft entlang eines Weges. Arbeit ist im Allgemeinen
wegabhängig und damit auch eine Prozessgröße. Arbeit ist das
Produkt von einer Kraft F und einem Weg s und wird in der SI-Einheit Joule angegeben.
Wenn eine Kraft einen Körper um eine bestimmte Distanz verschiebt, verrichtet
sie Arbeit am Körper, die als Energie in diesem gespeichert oder weitergegeben
wird. Energie ermöglicht ihrerseits wieder das Verrichten von Arbeit.
Arbeit ist Energie pro Weg / Zeiteinheit also Leistung.
Die Leistung,
Formelzeichen: P, von engl. "Power", wird in der Physik durch den
Quotienten aus verrichteter Arbeit ΔW (= Energie) und der dazu benötigten
Zeit Δt definiert.
Da wir nur mit Leistung letztenendes etwas anfangen können,
ist sie das Wichtige. Alles, was mit Zeit zu tun hat, ist eng mit der Lichtgeschwindigkeit
c verbunden und damit an das jeweilige Gravitationsfeld g gekoppelt (Nach K.
Meyl).
Denn je nach Gravitationsfeld hat die Lichtgeschwindigkeit andere Werte. Nur
leider fällt uns das nicht auf, da wir uns und unsere Messgeräte mit
in das Bezugsystem mitnehmen und somit ist der Versuch, einen Unterschied zu
messen leider nicht möglich, da uns die Relation zu einem anderen Bezugsystem
fehlt. Uns fällt nur ein Unterschied auf, wenn wir von außen auf
ein gegebenes System schauen. In der Astronomie zum Beispiel durch die Rot-
und Blauverschiebung dargestellt. Hier setzt Einsteins Relativitätstheorie
an, die das Verhältnis von einem System zu einem anderen System beschreibt.
Zur Überprüfung dieser Theorie wurde 1971 von den amerikanischen Physikern
J. C. Hafele und R. E. Keating folgendes Experiment gestartet:
Sie platzierten eine Cäsium-Atomuhr auf der Erde. Eine weitere wurde in
einem Flugzeug untergebracht, mit Flugrichtung West, und noch eine Uhr in einem
Flugzeug mit Ostflugrichtung. Letzteres fliegt mit der Erddrehung, ist also
am schnellsten. Das Experiment zeigt, dass in dem schnelleren Flugzeug die Zeit
am langsamsten abläuft. Das Flugzeug mit Westrichtung ist relativ am langsamsten,
deshalb vergeht hier die Zeit am schnellsten.
Gute Animationen vom ZDF (leider nicht mehr online):
Zeitdehnung durch Geschwindigkeit (Zwillingsparadoxon)
Zeitdehnung durch Massen (Beugung des Lichtes ; Sonnenfinsternis 1919)
Hier beobachten wir einen Zeitunterschied von einem zum anderen
System. Nun zu unserem Gedankenexperiment. Als erstes nehmen wir an, dass der
Unterschied der einen zur anderen Uhr 3 Stunden beträgt und keine Nanosekunden.
Jetzt stellen wir uns noch 2 baugleiche benzinbetriebene Stromgeneratoren mit
angeschlossenem Ladegerät für 12V Autobatterien vor. Das Eine wird
auf die Erde gestellt und das Andere in ein Flugzeug gepackt welches nach Westen
fliegt und in dem ja die Zeit schneller läuft als auf der Erde. Beide Aggregate
sind auf der Erde mit 1Liter Benzin gefüllt worden. Beide Aggregate sind
so vernetzt, dass das Eine das Andere ausschalten kann, sobald die Batterie
voll ist. Dies dauert in unserem Fall exakt 15 Stunden. Jetzt werden beide Ladegeneratoren
gestartet und das eine beginnt im Flugzeug um die Erde zu kreisen. Nach 15 Stunden
im Flugzeug meldet das Ladegerät: „Batterie voll“ und gibt
das Abschaltsignal. Aber auf der Erde sind erst 12 Stunden vergangen. Nachdem
das Flugzeug die vollgeladene Batterie wieder zurückgebracht hat und man
beide Batterieladestände anschaut, scheint es, dass die geflogene Anordnung
auf einmal einen besseren Wirkungsgrad hatte, als die auf der Erde gebliebene.
Die Energie an sich ist zwar gleich geblieben, da ja in dem Tank des benzinbetrieben
Ladegerätes auf der Erde noch Sprit im Tank, aber die Batterie noch nicht
voll ist und in dem Anderen die gesamte Benzinenergie in die Batterie übertragen
worden ist. Das einzige was sich geändert hat ist die zeitliche Arbeit
des Umsetzens von Benzin zu Strom. Somit hat sich der Wirkungsgrad der Ladeanordnung
nur aufgrund der anderen Raumzeit geändert.
Jetzt stellt sich bei einem geringfügig abgeändertem
Experiment folgende Frage: Wenn ich anstelle des Flugzeuges um die Raumzeit
zu ändern eine Gravitationsanomalie aufbaue (vergl. Podkletnov, Krausz)
und hierein meine Batterie, welche ich laden will stelle und außerhalb
der Anordnung mein benzinbetriebenes Aggregat aufbaue, dann müsste doch
folgendes passieren: Da in der Gravitationsanomalie und damit in der Batterie
die Zeit schneller läuft als beim Ladegerät außerhalb ist die
Batterie, obwohl sie 15 Stunden geladen hat, nach 12 Stunden für das Ladegerät
schon voll . Und im Tank des Aggregates ist sogar noch für 3 Stunden Sprit
drin. Wenn ich jetzt die Gravitationsanomalie abschalte und die Batterie im
normalen Raumzeitgefüge verbrauche, stehe ich leistungstechnisch doch besser
da, als wenn ich sie auch in normalem Raumzeitgefüge geladen hätte.
Jetzt stellt sich die Frage, hat der Strom eine Rot- / Blauverschiebung oder
hat der Aufbau einen kompensierenden Effekt, welche diesen Ausgang des Experimentes
unmöglich macht?
Um es ins extreme Auszudehnen beschreiben wir den Vorgang wie
folgt. Man stelle sich ein schwarzes Loch vor. Ich stehe dort mit einem Freund.
Ich habe eine Lampe in der Hand, die an einem sehr langen abrollbaren Kabel
befestigt ist. Mein Freund hat einen mechanischen Dynamo in der Hand, mit dem
er die Lampe in meiner der Hand zum Leuchten bringen kann. Er soll solange Strom
produzieren, solange ich ihm zuwinke. Jetzt springe ich winkend in das schwarze
Loch und die Winde mit dem Draht beginnt sich abzurollen. Mein Freund gibt die
ganze Zeit mit seiner Hand Leistung in den Dynamo und erzeugt damit Strom. Die
Raumzeit ändert sich alsbald so stark, dass sich aus der Sicht des Freundes
eine logarithmische Verlangsamung des Winkens einstellt. Nun passiere ich den
Ereignishorizont. Mein Freund wird mich aber nie in dem Schwarzen Loch verschwinden
sehen, denn für ihn ist mein Winken eingefroren und ich „Grüße“
nur noch mit starrer erhobener Hand. Denn ab diesem Punkt, auch Schwarzschildradius
genannt, ist die Schwerkraft des Loches so groß, dass noch nicht einmal
Licht entfliehen kann. Aber ich bin weiterhin physikalisch durch das Kabel mit
meinem Freund verbunden und die Lampe müsste doch für mich betrachtet
weiterleuchten. Die Frage ist nun: Was passiert mit der Lampe, wenn mein Freund,
der mich nicht mehr winken sieht, aufhört den Dynamo zu betätigen.
Ab welchem Zeitpunkt aus meiner Sicht wird die Lampe in meiner Hand nicht mehr
leuchten? Oder anders gefragt: Was passiert mit der Leistung am so genannten
Ereignishorizont? Kann man den Prozess umdrehen? Sprich ich stehe mit der Lampe
außen, während mein Freund ins Loch springt.
Also kristallisiert sich folgende Hauptfrage aus den vergangen
Überlegungen heraus:
Wie verhält es sich, wenn ich real fließende elektrische Ladung (Unterschiede
von Wechsel-, Impuls und Gleichstrom müsste man noch untersuchen durch
ein Kabel von einem Gravitationsfeld in ein anderes überführe? Natürlich
kann man sich auch eine Motor/Generatorkombination vorstellen, verbunden durch
eine mechanische Welle welche den Ereignishorizont überquert. Und: Ist
dieser Prozess reversibel?
Leider werden wir ein so extremes Experiment nicht durchführen
können, aber wir haben die Möglichkeit einen Versuch der Annährung
zu starten. Hierzu bedienen wir uns dem Gravitations-Experiment von Dr. Podkletnov.
Dieses Experiment wurde am 23. März 2006 von der ESA eindeutig bestätigt.
Siehe: http://www.esa.int/esaCP/SEM0L6OVGJE_index_0.html
Das Experiment von Dr. Podkletnov
Rufen wir uns kurz in Erinnerung, was es mit dem Standardexperiment auf sich
hat:
Dr. Podkletnov führte aus Berufswegen Materialprüfungen
an Supraleitern in Form von runden Scheiben mit erstaunlichen Durchmessern von
fast einem Meter durch. Er ließ diese Scheibe nicht nur auf Magneten schweben,
sondern brachte sie mit Hilfe von anderen Magneten in eine sehr schnelle Rotation,
ca. 5000 Umdrehungen pro Minute. Dr. Podkletnov kam nicht auf die Idee, dass
seine Versuchsanordnung die Gravitation beeinflussen könnte, bis ein Kollege
hereinkam, der eine Pfeife rauchte.
Dr. Podkletnov: "Es gab ein Schlüsselerlebnis. Wir arbeiteten noch
spät in der Nacht und einer unserer Kollegen schaute bei uns herein. Ein
netter Typ mit einem langen Bart und er rauchte eine Pfeife. Er sagte: "Hallo
Leute" und blies den Pfeifenrauch über unsere Geräte. Dabei haben
wir festgestellt, der Rauch kam zu unserem Gerät, traf auf eine ungewöhnliche
unsichtbare Barriere und stieg dann sofort senkrecht hoch"
Dies hat die Wissenschaftler erstaunt. Sie maßen sofort den Luftdruck
über dem Gerät. Der Luftdruck war über dem Gerät geringer
als an den anderen Stellen des Raumes. Eine mögliche Erklärung für
dieses Phänomen war, dass die Schwerkraft an dieser Stelle niedriger war,
also die Schwerkraft von der Versuchsanordnung gemindert wurde.

Dr. Podkletnov: "Und zum Schluss, um ganz sicher zu sein, gingen wir ein
Stockwerk herauf zu unseren Kollegen, die über uns arbeiteten. Wir kamen
mit dem Barometer in ihr Labor und haben mitten im Raum angefangen und versucht
eine Stelle mit geringerem Luftdruck zu finden. Wir waren überrascht, aber
wir haben ganz leicht die Stelle finden können. Sie war 100% dort, wo sich
im Stockwerk darunter unsere supraleitende Scheibe drehte. Das war ein sehr
klarer Beweis, dass wir es hier tatsächlich mit einer Art von Abschirmung
der Schwerkraft zu tun hatten"
Gegenstände waren über dem drehenden Supraleiter ein bis zwei Prozent
leichter. Die Abschirmung sollte einen additiven Charakter haben, d.h. zwei
drehende Supraleiter sollen das Gewicht bis zu 4 Prozent mindern.
Unsere Weiterentwicklung
Um diese Frage des Verhaltens von erzeugter Leistung zu bereitgestellter
Leistung am einfachsten zu untersuchen schlägt die RaFöG folgendes
vor:
Man erzeuge eine lokale Gravitationsanomalie unter zu Hilfenahme eines Supraleiters
oder mit Hilfe eines Versuchs, bekannt als das „Gelsenkirchener Experiment“,
auf. Es werden 2 baugleiche Motoren verwendet, denn auf diese Weise kann man
sie durch umschalten als Motor oder Generator betreiben ohne sie ausbauen zu
müssen. Die Wirkungsgrade des Gesamtsystems und der Einzelkomponenten sind
in einem solchen Experiment leicht bestimmbar. In unserem hier aufgeführten
Beispiel benutzen wir einen Supraleiter. Als Energiespeicher, welche verglichen
werden sollen, dienen Goldcap-Kondensatoren. Alle Messungen und Schalterbewegungen
erfolgen grundsätzlich bei ausgeschaltetem Gravitationsfeld.
Es werden folgende Versuchsreihen angestrebt:
1.) Ohne Supraleiter (ohne Feld):
Anordnung wird „Genullt“. D.h. Der Motor-/ Generatorwirkungsgrad
wird bestimmt. Für beide Betriebsfälle. Also Motor 1 => Generator
2 und Generator 1 <= Motor 2. Hierzu wird in einer bestimmten Messzeit der
jeweilige Lade und Entladzustand der Goldcap`s erfasst. Hieraus wird die gespeicherte
Energie ermittelt.
2.) Mit Supraleiter (mit veränderter Gravitation, Motor
1 => Generator 2):
Innerhalb der Messzeit wird Motor 1 vom Goldcap 1 bestromt und dadurch treibt
er über die Welle außerhalb des Feldes den Generator 2 an. Dieser
erzeugt Strom welcher in Goldcap 2 gespeichert wird. Dann wird alles abgeschaltet
und der Ladezustand der C`s gemessen.
3.) Mit Supraleiter (mit veränderter Gravitation, Generator 1 => Motor
2):
Hier wird ebenfalls nach der bestimmten Messzeit der Ladezustand der beiden
Kondensatoren ermittelt.
Stellt sich hierbei ein Ladungsunterschied im Vergleich zum „Genullten“
Experiment ein, so ist zu untersuchen, wo dieser Unterschied herrührt.
Weiterführende Versuche könnten so beschrieben sein:
Veränderung der Stärke des Gravitationsfeldes zur Überprüfung
auf einen Zusammenhang zum Ladungsunterschied
oder
Verwendung von je zwei Goldcaps zur Untersuchung auf die Linearität des
Effektes
Dies ist einfach nur ein Gedamkenexperiment von
S.Finger & C. Jachulke , Schwarzwald April 2006
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